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Bauen und Planen rund um den Denkmalschutz

Was sind die wesentlichen Punkte, die es beim Planen und Bauen bei denkmalgeschützten Immobilien zu beachten gilt?
 
Christoph Tetz
Im Denkmalschutz gelten verschärfte Bedingungen, gerade im statischen Bereich. Da kann es sein, dass das Eingreifen in die bestehende Dachkonstruktion verboten ist, die Stabilität aber nicht mehr gegeben ist. Dann finden TETZ Ingenieure entsprechende Lösungen, wie zum Beispiel eine zweite Konstruktion, die wir in diesem Fall dazwischen gesetzt haben. So konnten in einem über 250 Jahre alten Haus in Kaiserswerth die geplanten Loftwohnungen entstehen und gleichzeitig der alte Dachstuhl erhalten bleiben. Das zeigt: Bei aller Rechnerei ist bei der Statik eben auch Kreativität gefragt.
 
Gibt es hier Fehler, die häufig gemacht werden?
 
Zunächst einmal sollte man von einem denkmalgeschützten Gebäude hundertprozentig überzeugt sein, sonst lässt man besser die Finger davon. Denn der Erhalt oder der Umbau einer solchen Immobilie kann kostenintensiver werden als ein Neubau. Dann sollte man in jedem Fall ein „Benehmen" mit der Denkmalschutzbehörde herstellen und sich mit den dortigen Fachleuten einigen. Ein Konsens zwischen allen Beteiligten ist die Grundvoraussetzung für den guten Verlauf eines solchen Projekts. Denn selbst wenn man nur die steuerlichen Vorteile der Denkmal-AfA nutzen will, braucht man die Zustimmung der Denkmalschutzbehörde. Da muss man Überlegungen anstrengen und Überzeugungsarbeit leisten, mit welchen Maßnahmen der bestmögliche Denkmalschutz erreicht werden kann. Da müssen notwendige Gespräche geführt werden, bei denen wir natürlich unsere Auftraggeber unterstützen.
 
Was passiert, wenn Vorgaben oder Vorschriften nicht beachtet wurden?
 
Das ist ganz schlecht – ohne Wenn und Aber. Vor allem ist es für uns auch absolut nicht nachvollziehbar, wie es überhaupt dazu kommen kann. Denn: Die Richtlinien sind klar, die Bestimmungen sind deutlich, die Voraussetzungen stehen fest. Danach sollte erst ein Planen und Bauen im Denkmalschutz stattfinden. So gehen TETZ Ingenieure zumindest vor. Deshalb gibt es bei uns so etwas wie die Nichtbeachtung von Vorgaben nicht!
 
Haben Sie schon einmal so etwas erlebt?
 
Es kommt schon mal vor, dass ein Projekt ins Stocken geraten ist, es nicht rund läuft oder Fehler gemacht wurden, ohne jetzt Namen zu nennen. Dann sprechen uns Investoren oder Bauherren an, ziehen uns hinzu und wir stehen Ihnen dann mit Rat und – wenn nötig – auch mit Tat zur Seite.